App für Schnitzelbär

Dieter Pichler entwickelte gemeinsam mitseinen Kooperationspartnern eine App, seinen Kunden zukünftig das Bestellen und Bezahlen erleichtert. Foto: Marcel Mayer

Dieter Pichler entwickelte gemeinsam mitseinen Kooperationspartnern eine App, seinen Kunden zukünftig das Bestellen und Bezahlen erleichtert. Foto: Marcel Mayer

Not macht erfinderisch: Schnitzelbär Inhaber Dieter Pichler entwickelte gemeinsam mit seinen Partnern eine praktische App für seine bärigen Gäste.

Die Corona-Maßnahmen der letzten zwölf Monaten hat besonders die Gastronomie hart getroffen. So auch die beiden Schnitzelbär-Filialen von Dieter Pichler. „Wir haben die Zeit der Schließungen produktiv genutzt und ein neues Projekt auf die Beine gestellt, welches unseren Gästen in Zukunft einen deutlichen Mehrwert bieten soll“, sagt Pichler. Zusammen mit den beiden Umsetzungspartnern Bernd Hepberger (Massive Art WebServices) und Florian Aul (Aul Abrechnungs- und Ausschanksysteme) arbeitete Pichler intensiv an einer Schnitzelbär-App. „Unsere Gäste bekommen durch die App einen besseren Service und einen schnelleren Bestell- und Bezahlprozess. Für den Unternehmer bringt es eine Entlastung des Kassenpersonals, schnellere Prozesse und zufriedenere Gäste“, fasst Pichler die Vorteile der App zusammen.

Kontaktloses bestellen
und bezahlen bald via App

„Unsere App soll zukünftig das Schlangestehen an der Kassa vermeiden. Der Gast kommt ins Lokal und kann sich direkt an den Tisch setzen. Mit der App, die er kostenlos herunterladen kann, bestellt und bezahlt er in wenigen Klicks. Das System erkennt, wo er sitzt und das Getränk wird ihm direkt an den Platz gebracht. Wenn das Essen fertig ist und an der Theke abgeholt werden kann, bekommt er eine Nachricht aufs Handy“, erklärt Pichler den neuen Bestellprozess. Aktuell befindet sich die App noch im Beta-Stadium und wird von ausgewählten Benutzern getestet. Sobald die beiden Filialen in Hohenems und Dornbirn wieder in den Normalbetrieb übergehen, soll die App für alle Besucher verfügbar sein. „Andere Anbieter mit verschiedenen Funktionen gibt es am Markt bereits nicht aber das Gesamtpaket von der Tischerkennung über die digitale Speisekarte bis hin zur Bezahlung“, meint Florian Aul von Aul Abrechnungs- und Ausschanksysteme. Deswegen soll die Lösung auch als Lizenzprodukt an andere Unternehmen verkauft werden. „Ein großer Vorteil der App ist, dass sie nicht exklusiv für den Schnitzelbär entwickelt wurde. Die Applikation ist modular aufgebaut und kann visuell an jedes Corporate Design angepasst und mittels einer Schnittstelle an andere Kassensysteme angebunden werden“, meint Bernd Hepberger von Massive Art WebServices, ­abschließend.

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