Der Reiz des „Unsichtbaren“

Wer mehr sucht als reinen Konsum, dem sei ein Besuch des Ateliers wärmstes empfohlen. 

Wer mehr sucht als reinen Konsum, dem sei ein Besuch des Ateliers wärmstes empfohlen. 

Die gläserne Kunst von Patrick Roth fasziniert die Besucher seines Ateliers.

Etwas versteckt, hinter der denkmalgeschützten Fassade in der Kirch­straße 19 in Bregenz lebt und arbeitet der Wahlvorarlberger Patrick Roth mit einem dem Laien ebenso unbekannten wie faszinierenden Werkstoff – Glas. Wer den Blick hinter die Kulissen wagt, dem erschließt sich in dem offenen Atelier recht schnell, dass dieses Material weit mehr sein kann als schnöde Verpackung oder reiner Gebrauchsgegenstand. Kunsthandwerkliche Perfektion gepaart mit Formverständnis und Funktionalität auf der einen Seite treffen auf eine freie, skulpturale Ausdrucksform, die den Betrachter einlädt in das gläserne Universum des Künstlers einzutauchen. International bereits in der Szene bekannt durch zahlreiche Ausstellungen, verleiht Roth dort gerne auch seiner Sichtweise der Dinge einen gläsernen Schleier. Das Zusammenspiel aus Wort, Haptik und Optik in Verbindung mit der stofflichen Ästhetik, die natürlich nur vordergründig die Aufmerksamkeit erregen soll, birgt entsprechende multidimensionale Möglichkeiten.

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