„Go big or go home!“

Nach diesem ­Motto shreddet der 21-jährige Freeskier ­Julius Forer aus ­Dornbirn erfolgreich die Funparks in und um das Ländle.

Schon im Alter von zweieinhalb Jahren rutschte der Dornbirner erstmals auf Skiern einen be-schneiten Hang hinab. Seither hat ihn der Skisport nicht mehr losgelassen. Seine ersten Tricks lernte der heute 21-Jährige noch auf ungelenken Rennskiern, ehe er mit elf seine ersten Freestyle-Skier an die Skischuhe klickte. Durch großen Ehrgeiz und hartes Training machte er den Österreichischen Skiverband auf sich aufmerksam – und aus seiner Leidenschaft wurde schließlich sein Beruf. Auf Instagram lässt er seine Follower an seinem Alltag teilhaben – und wird ab und an auch erkannt: „Das ist schon irgendwie cool. Ich bekomme oft sehr nette Rückmeldungen“, freut sich Julius über das positive Feedback der Community.

Neuer Headsponsor

Im November 2020 berichtete WANN & WO bereits über das Freeski-Talent aus dem Ländle – seitdem hat sich beim Dornbirner einiges getan: „Seit Februar 2021 habe ich mit GBD (Gruppe Bau Dornbirn) einen neuen Kopfsponsor. Sie stellen mir freundlicherweise ein Auto zur Verfügung. Das erleichtert mir den Trainingsalltag sehr. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich an dieser Stelle bei GBD zu bedanken.“

„Bin nie nervös“

Aber auch sportlich war bei dem Freeski-Talent natürlich einiges los: „Ich bin bereits bei drei Weltcups gestartet und habe an der Weltmeisterschaft in Aspen (USA) teilgenommen. Natürlich habe habe ich einige neue Tricks gelernt und viel Sicherheit bei meinen Sprüngen bekommen.“ Jullius’ Ziele? „Für diese Saison hoffe ich, dass ich konstant in die Finals einziehe und in der Europacup-Gesamtwertung in den Top 5 bin. Und natürlich, dass ich weiterhin Spaß habe und verletzungsfrei bleibe.“ Stichwort Verletzungen: Trotz waghalsiger Tricks wie „Double Backflips“, „Cork 3“ und „Double Cork“ 1080 kennt Julius keine Nervosität – im Gegenteil: „Nervös bin ich eigentlich nie wirklich. Bei mir überwiegt die Motivation, endlich losfahren zu dürfen!“ Eben ganz nach seinem Motto: „Go big or go home!“.