Schenken hat nach wie vor hohen Stellenwert

Trotz ­Rekordinflation, Teuerung, globaler ­Unsicherheiten und ­deutlich steigenden Energiekosten blicken die Vorarlberger Konsument­Innen mit Zuversicht auf das Weihnachtsfest.

Das alles zeigt eine aktuelle Erhebung der KMU Forschung Austria. Befragt wurden 310 Personen über 15 Jahre zwischen Ende Oktober und Anfang November. Dabei wird deutlich, dass die Kaufbereitschaft der VorarlbergerInnen im Vergleich zum Vorjahr trotz der getrübten wirtschaftlichen Situation nur leicht zurückgegangen ist. Pro GeschenkekäuferIn ist mit Ausgaben von durchschnittlich 340 Euro zu rechnen, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg darstellt (320 Euro). Ebenfalls im Trend bleibt die frühe Erledigung der ­Weihnachtseinkäufe.

„Vorfreude auf Weihnachten“

„Es zeigt sich eine gewisse Vorfreude auf Weihnachten, die Stimmung bei den Menschen ist entgegen den Erwartungen positiv. Das freut uns, weil es auch vielversprechende Auswirkungen auf unseren ­Handel im Land hat“, betont ­Carina ­Pollhammer, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Vorarl­berg und sagt weiters: „Diese zuversichtliche Stimmung müssen unsere EinzelhändlerInnen nützen, um positive Akzente in einem Handelsjahr zu setzen, in dem die Herausforderungen und das wirtschaftliche Umfeld so schwierig wie noch nie zuvor waren.“ Bereits im Vorjahr wurde deutlich, dass sich das weihnachtliche Kaufverhalten der Konsument­Innen in Vorarlberg zeitlich nach vorne verschoben hat. Dieser Trend bestätige sich heuer.

Ländleshopper

Mit der neu aufgesetzten Ländleshopper-Kampagne möchte der Vorarl­berger Handel die Aufmerksamkeit wieder auf sich ziehen. Der Vorarl­berger Handel sensibilisiert damit die Konsument­Innen für regionales Einkaufen und die Nahversorgung durch örtliche Anbieter. Handel-Obfrau Carina Pollhammer: „Nur wenn die Menschen gezielt auf lokale Angebote zugreifen, werden langfristig Arbeits- und Ausbildungsplätze gesichert und mit Steuereinnahmen die Wirtschaft gestärkt.“ Das Ranking der häufigsten Weihnachtsgeschenke wird von Gutscheinen angeführt. Knapp die Hälfte der KonsumentInnen beabsichtigt, diese unter den Christbaum zu legen.

Foto: Michael Kreyer Fotografie