UNO-Sonderbeauftragter Faymann

Werner Faymann mit UNO-General­sekretär Ban Ki-moon.
Werner Faymann mit UNO-General­sekretär Ban Ki-moon.

Der Ex-Bundeskanzler wird Sondergesandter von Ban Ki-moon für den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit.

In einer Aussendung von Ban Ki-moon heißt es, die Bestellung komme „zu einer Zeit, in der ein hohes Niveau der Jugendarbeitslosigkeit hartnäckig (…) eine weltweite Sorge bleibt“. Der UNO-Generalsekretär beklagte auch, dass Jobs für Jugendliche oft mit schlechten Bedingungen und schlechter Bezahlung verbunden seien.

„Proaktive Rolle“

Faymann habe eine „langjährige und proaktive Rolle bei der Eröffnung von Chancen für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt in Österreich“ eingenommen, würdigte der Südkoreaner, der früher seine Heimat als Botschafter in Wien vertreten hatte, den ehemaligen Bundeskanzler. So habe Faymann etwa die Lehrausbildung und Workshops gefördert, um die Qualifikationen von Jugendlichen zu erhöhen.

Faymann vorbildhaft

Insbesondere die Lehrlingsausbildung galt unter Faymann in der EU als vorbildhaft. „Der UNO-Sondergesandte für Jugendbeschäftigung wird ein starker Fürsprecher sein, wenn es darum geht, die Kernherausforderungen der Jugendbeschäftigung anzugehen, indem er diese Herausforderungen stärker hervor streicht und auf allen Ebenen zu Tätigkeit aufruft“, zeigte sich Ban überzeugt. „Es ist unerlässlich, dass wir unsere Anstrengungen überall verstärken, um Jugendlichen Möglichkeiten für annehmbare Arbeit zu schaffen.“

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