LH Markus Wallner für ein Burka-Verbot

LH Markus Wallner vertritt einen klaren Standpunkt.
LH Markus Wallner vertritt einen klaren Standpunkt.

In der Debatte um ein Burka-Verbot hat sich Landeshauptmann ­Wallner auf die Seite der Befürworter gestellt.

„Die Burka widerspricht unserer Wertordnung. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist ein zentrales Element unserer Gesellschaft, eine Vollverschleierung von Frauen ist damit aus meiner Sicht nicht vereinbar“, meinte Wallner gestern. Integration erfordere auch Anpassung, so Wallner weiter. Die Burka konterkariere die zahlreichen Bemühungen, die man im Integrationsbereich unternehme, erklärte der Landeshauptmann.

„Um Integration bemühen“

Vor allem die Integration von Frauen, die Job- und Wohnungssuche, Gerichtstermine oder Termine bei öffentlichen Einrichtungen würden durch die Burka erschwert bis unmöglich werden. Auch Höchstgerichte hätten dies erkannt und entschieden, dass es sich beim Burka-Verbot um keine Menschenrechtsverletzung handle. „Wer bei uns bleiben darf, muss sich um Integration bemühen und sich auch an unsere Wertvorstellungen anpassen – Integration erfordert Anpassung“, forderte Wallner.

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