USA warnen Assad

Nachdem syrische Kampfjets erneut über Hassaka Einsätze geflogen sind.

Trotz einer US-Warnung sind syrische Kampfflugzeuge erneut Einsätze gegen kurdische Stellungen in Hassaka geflogen. Flugzeuge der syrischen Luftwaffe waren die ganze Nacht und bis in die frühen Morgenstunden über der Stadt im Nordosten Syriens zu hören, wie die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ gestern mitteilte. Allerdings konnte die oppositionsnahe Organisation in Großbritannien nicht sagen, ob die Flugzeuge dabei auch Bomben abwarfen. Die syrische Luftwaffe hatte am Donnerstag erstmals Luftangriffe auf Stellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Hassaka ge­­­flogen, nachdem sich am Mittwoch die YPG-Miliz und syrische Regierungstruppen Kämpfe geliefert hatten.

Friedliche Koexistenz

In Hassaka gab es bisher eine friedliche, wenn auch spannungsvolle Koexistenz zwischen kurdischen Kräften und den Truppen von Machthaber Bashar al-Assad. Das US-Verteidigungsministerium warnte die syrischen Regierungstruppen, die „Koalitionskräfte“ nicht in Gefahr zu bringen. Die YPG-Miliz ist ein wichtiger Verbündeter der US-geführten Militärkoalition im Kampf gegen den IS.

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