Türken attackieren Kurden

Die Türkei verstärkt ihre Militärpräsenz in Syrien weiter.
Die Türkei verstärkt ihre Militärpräsenz in Syrien weiter.

Der Konflikt zwischen der Türkei und den syrisch-kurdischen Milizen scheint sich zuzuspitzen.

Die Türkei weitet ihre Angriffe auf die kurdischen Milizen im Grenzgebiet aus. Gestern habe die türkische Luftwaffe Stützpunkte und Wohngegenden in der Nähe der syrischen Grenzstadt Dscharablus bombardiert. Die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ bestätigte die Luftangriffe. Die Türkei erklärte nur, sie habe dort „Terrorgruppen“ attackiert, ohne die Kurden beim Namen zu nennen. Der Militärrat bezeichnete die Attacken auf das Dorf Amarne als „beispiellose und gefährliche Eskalation“ nach dem türkischen Artilleriebeschuss in den Tagen zuvor.

Konflikt spitzt sich zu

Der Konflikt zwischen der türkischen Armee und den Kurden im Norden Syriens spitzt sich zu. Von der Türkei unterstützte syrische Rebellen stießen gestern nach eigenen Angaben mit Kämpfern des von Kurden angeführten Militärbündnisses Demokratische Kräfte Syriens (SDF) zusammen.

Heftige Gefechte

Die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ meldete, auch türkische Panzer seien an den Kämpfen beteiligt. Es waren demnach die ersten direkten Zusammenstöße zwischen der türkischen Armee und den von Kurden angeführten Kräften. Auch ein Kurdensprecher berichtete von heftigen Gefechten in der Nähe des Ortes Tel al-Amarna, rund acht Kilometer südlich der syrischen Grenzstadt Jarablus.

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