Spur der Verwüstung: „Irma“ zieht weiter

Der Hurrikan verwüstete die Karibik und traf auch Florida mit voller Härte. Der Tropensturm zog seine Kraft aus dem Meer und hinterließ viele Schiffe auf Grund. Foto: Reuters

Der Hurrikan verwüstete die Karibik und traf auch Florida mit voller Härte. Der Tropensturm zog seine Kraft aus dem Meer und hinterließ viele Schiffe auf Grund. Foto: Reuters

Das Ausmaß der Schäden, die der Tropensturm verursacht hat, wird immer deutlicher.

Nachdem der Sturm den US-Bundesstaat Florida hinter sich gelassen hatte, bewegte sich „Irma“ in der Nacht auf gestern an der Grenze der Bundesstaaten Alabama und Georgia nach Nordwesten. Bis zum Abend könnte sich das Tief den Prognosen zufolge auflösen. „Irma“ schwächte sich am Montagabend bereits zu einem tropischen Tief ab, brachte aber weiterhin starken Regen, heftigen Wind und Überschwemmungen in den Bundesstaaten Georgia und South Carolina. In Florida begannen erste Aufräumarbeiten. Das Ausmaß der Schäden wurde dort nach und nach sichtbar. Der Sturm riss in vielen Teilen Floridas Hausdächer herab und kappte Leitungen. 6,2 Millionen Haushalte waren nach aktuellen Behördenangaben vom gestern Vormittag ohne Strom – fast 60 Prozent aller Anschlüsse in Florida. Nach Angaben des Hurrikanzentrums in Miami gingen die Sturmfluten in den Küstengebieten langsam zurück. Gefahr durch Überschwemmungen bestand jedoch weiter. Jacksonville, mit rund 880.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundesstaats, stand unter Wasser. Die Behörden versprachen, so schnell wie möglich die Strom- und Trinkwasserversorgung wieder herzustellen.

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