Fragenan Susanne Moll

W&W sprach mit Susanne Moll von der Polizei über die Tat.  Foto: Steurer

W&W sprach mit Susanne Moll von der Polizei über die Tat.  Foto: Steurer

Hätte man die Tat im Vorfeld verhindern können?

„Am 7. August diesen Jahres trat der Täter erstmals polizeilich in Erscheinung. Zuvor war keiner aus der Familie jemals aufgefallen. Es wurde dann sogleich ein Bericht verfasst und alle notwendigen Schritte eingeleitet, mehr hätte man nicht machen können. So etwas ist nicht vorhersehbar.“

Wann waren die Beamten am Tatort?

„Die Sektorstreife Hohenems sowie einige weitere Streifen haben sich sofort nach Alarmierung auf den Weg gemacht und waren ein paar Minuten später am Tatort. Die Beamten haben, da ein Verbrechen vermutet wurde, sogleich die Tür gewaltsam geöffnet, es wurde also keine Zeit verschwendet. Im Anschluss wurde erst die leblose Frau und anschließend die beiden Kinder und deren Vater vorgefunden.“

Wie verarbeiten die Beamten ein solches Erlebnis?

„So ein tragischer Vorfall ist keine einfache Situation, auch nicht für unsere gut geschulten Beamten. Ich war zwar nicht mit vor Ort, kann mir aber vorstellen, dass es entsetzlich ist, mitten in der Nacht zu so einer Tragödie gerufen zu werden und dort vier leblose Personen vorzufinden. Das Kriseninterventionsteam betreut die Polizisten, welche auf jeden Fall eine umfassende Unterstützung erfahren ­werden.“

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