Bitcoin-Betrug: Sechs Fälle in Vorarlberg!

Die Täter haben es auf Bitcoin-Codes abgesehen. Symbolfoto: Reuters

Die Täter haben es auf Bitcoin-Codes abgesehen. Symbolfoto: Reuters

Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugs­masche, die auf Trafiken, Tankstellen und Post­partnerstellen abzielt.

Unbekannte Täter, die sich als Mitarbeiter von Bitcoin-Vertriebsstätten ausgeben, kontaktieren derzeit telefonisch Inhaber und Angestellte von Trafiken, Tankstellen und Postpartnerstellen. Sie fordern diese auf, die Codes von sogenannten Bitcoin Ladebons bekannt zu geben, ähnlich wie es früher bei Telefonwertkarten und Bons für Online Prepaid Zahlungsmittel der Fall war. Seit Neuestem werden die Codes der Ladebons für Bitcoins, der weltweit bekannten Kryptowährung, erfragt. Die Opfer werden aufgefordert, die Codes bekanntzugeben, um ungültige Bons „aus dem System“ zu nehmen und gegen neue auszutauschen. Drohungen wie Jobverlust oder finanzielle Haftung werden falls nötig ausgesprochen. Bei den Anrufern handelt es sich sowohl um männliche als auch um weibliche Personen. Werden tatsächlich Ladecodes irrtümlich bekannt gegeben, so werden diese meist innerhalb von Minuten von den Tätern eingelöst. Österreichweit sind seit August rund 60 Fälle bekannt. In Vorarlberg wurden bisher sechs Fälle angezeigt.

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