Obamacare wird doch nicht abgeschafft

Viele Amerikaner sind dank „Obamacare“ erstmals krankenversichert. Symbolfoto: AP

Viele Amerikaner sind dank „Obamacare“ erstmals krankenversichert. Symbolfoto: AP

US-Präsident Donald Trump hat kaum noch Chancen, eines seiner zentralen Regierungs­vorhaben umzusetzen.

Nach den republikanischen Senatoren John McCain und Rand Paul kündigte auch deren Kollegin Susan Collins am Montag (Ortszeit) ihren Widerstand gegen einen Rückbau des von Trumps Vorgänger Barack Obama eingeführten Gesundheitssystems an. Damit gibt es keine Mehrheit für das „Obamacare“-Aus.

Erste Krankenversicherung

„Obamacare“ hatte zahlreichen US-Bürgern erstmals eine Krankenversicherung ermöglicht. Die Republikaner bekämpften es in den vergangenen Jahren erbittert und Trump versprach die Abschaffung. Obwohl Trumps Partei beide Kammern des US-Kongresses kontrolliert, gibt es wegen unterschiedlicher Ansichten über die künftige Regelung der Krankenversicherung keine Mehrheit für eine Abschaffung von „Obamacare“. Der republikanische Reformvorschlag hätte „negative Auswirkungen auf eine zu große Anzahl von Versicherten“, erklärte die moderate Republikanerin Collins. „Das ist einfach nicht der richtige Weg, wie wir an ein derart wichtiges und komplexes Thema herangehen sollten.“

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