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Höhere Strafen für „Unfall-Voyeure“?

Herbert Kickl. Foto: APA

Herbert Kickl. Foto: APA

Wien. Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) will gegen „Unfall-Voyeurismus“ vorgehen. Es müsse ein Bewusstsein geschaffen werden, dass Schaulustige, die von der Gegenfahrbahn fotografieren oder filmen, eine Behinderung darstellten und sich auch selbst gefährdeten. Wenn das nicht greife, sei es „durchaus vorstellbar, dass man mit entsprechenden Strafmandaten gegen Unbelehrbare vorgeht“, meinte Kickl zur APA. In der Ö1-Reihe „Im Journal zu Gast“ präzisierte der Innenminister gestern, dass er dabei an die Verhängung von Verwaltungsstrafen denke. An der technischen Umsetzbarkeit zweifelt Kickl nicht. In Zeiten von Kameras sei eine Dokumentation nicht schwierig. Bei einer entsprechenden politischen Willensbekundung werde sich auch ein technischer Weg
finden
lassen.