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Ohne Denuklearisierung kein Gespräch Trumps mit Kim

Ob es wirklich zu einem historischen Treffen der beiden Hitzköpfe kommt? Foto: AFP

Ob es wirklich zu einem historischen Treffen der beiden Hitzköpfe kommt? Foto: AFP

Was könnte ein Treffen Trumps mit Kim Jong Un bringen? Und wo könnte es stattfinden? Klar scheint nur: Bis zu einem Gespräch kann es dauern.

Für ein Treffen von Donald Trump mit Kim Jong Un fordert das Weiße Haus überprüfbare Schritte zur Denuklearisierung des Landes, so Trumps Sprecherin Sanders. Kim habe große Versprechungen gemacht, dazu gehöre die Denuklearisierung. Diese Vorbedingung, von der in dieser Schärfe am Vortag noch keine Rede gewesen war, könnte sich auf dem Weg zu Gesprächen als kräftiger Bremsklotz oder sogar als unerfüllbar erweisen. „Der Präsident ist voller Hoffnung, dass wir Fortschritte machen können. Wir verhandeln aus einer Position der Stärke, anders als Nordkorea. Der Deal mit Nordkorea ist sehr wohl auf dem Weg und wird, sofern er zustande kommt, sehr gut für die Welt sein“ sagte Sanders. „Ort und Zeit müssen noch festgelegt werden“, schrieb Trump auf Twitter. Ein historisches Treffen zwischen Trump und Kim soll „bis Mai“ stattfinden. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hofft, dass es „sobald wie möglich“ zu Gesprächen kommt.

Anstehende
Vorverhandlungen

Die USA unterhalten offiziell keine diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea. Schweden bot sich als Vermittler an. „Wenn wir irgendwie aushelfen können, werden wir es tun“, sagte Schwedens Ministerpräsident Löfven gestern. Wo sich Trump und Kim treffen könnten, ist bisher nur Gegenstand von Spekulationen. Als sicher gilt nur, dass Kim als Machthaber seit 2011 noch nie sein Land verlassen hat.