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Strafzölle: EU und USA vertagen Gespräche

Trump will mit dem Schritt eine Industrie schützen, in der rund 140.000 Amerikaner beschäftigt sind. Foto: AFP

Trump will mit dem Schritt eine Industrie schützen, in der rund 140.000 Amerikaner beschäftigt sind. Foto: AFP

USA und EU sind weiter uneins über eine Ausnahmeregelung bei den Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium.

Die bisherigen Gespräche hätten keine unmittelbare Klarheit über das genaue US-Verfahren gebracht, teilte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström gestern nach einem Treffen mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer mit. Bisher sei nicht klar geworden, wie genau die USA sich die Mechanismen vorstellten, nach denen bestimmte Länder von den Zöllen ausgeklammert werden könnten, so Malmström. Die Diskussion werde nächste Woche fortgesetzt. Ein Durchbruch wurde von den bereits seit längerem angesetzten Konsultationen ohnehin nicht erwartet. Ursprünglich sollte es bei den Gesprächen in Brüssel um die chinesische Überproduktion von Stahl gehen. Auf China entfällt etwa die Hälfte der weltweiten Stahlproduktion. US-Präsident Trump hatte am Donnerstag Zölle von 25 Prozent auf Stahlimporte und zehn Prozent auf Aluminiumeinfuhren verhängt.