Feuerwehr kämpfte gegen Waldbrand

Der Polizeihubschrauber Libelle war bei den Löscharbeiten im Einsatz. Foto: handout/Stadt Hohenems

Der Polizeihubschrauber Libelle war bei den Löscharbeiten im Einsatz. Foto: handout/Stadt Hohenems

In der Nacht auf gestern waren am Breitenberg oberhalb von Hohenems rund 270 Feuerwehrmänner und -frauen bei einem Waldbrand im Einsatz.

Neben den Löschfahrzeugen war auch der Polizeihubschrauber Libelle im Einsatz, aus Emseute mussten für den Löscheinsatz 250.000 Liter Wasser mit Tanklöschfahrzeugen herangefahren werden. „Wäre dieser Brandeinsatz nicht dermaßen schnell und professionell abgelaufen, hätte hier deutlich mehr passieren können. Daher ein herzliches Dankeschön an die Einsatzkräfte aus dem ganzen Land, die hier sofort zur Stelle waren!“, bedankt sich der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger bei den Einsatzkräften der vergangenen Nacht.

Zeugenaufruf

Als Brandursache geht man derzeit von einem nicht sachgemäß gelöschten Lagerfeuer aus, das Feuer selbst brach schließlich gegen 21 Uhr aus. Die Polizei Hohenems ist auf der Suche nach den Verursachern des Lagerfeuers und bittet Zeugen im Hinweise unter der Telefonnummer 059133/8124.

Waldbrandgefahr
im Ländle

Das Land Vorarlberg hat vor erhöhter Waldbrandgefahr ge-warnt. Wenig Niederschlag in den vergangenen Tagen und der vorherrschende Föhn sorgten für trockene Bedingungen, die die Waldbrandgefahr erhöht hätten, teilten Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner gestern in einer Aussendung mit. Man ersuche die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit und Vorsicht, hieß es. So sollte man etwa Vorsicht beim Grillen in freier Natur walten lassen, keine Feuer im Wald, am Waldrand und in trockenen Wiesen entzünden sowie Müll im Freien vermeiden. Mit dem für Wochenbeginn erwarteten Wetterumschwung dürfte sich die Situation wieder normalisieren.