Merkel erreicht wenig im Weißen Haus

Netter Empfang, aber kaum Bewegung bei Reizthemen Handelspolitik, Iran und Rüstung.

Die Kanzlerin ist nach ihrem Besuch in Washington zurück in Berlin, viel Zählbares hatte sie nicht Gepäck. Die Bundesregierung muss nun warten, wie Präsident Donald Trump in der Frage von Strafzöllen auf Aluminium und Stahl entscheidet, die der EU ab dem 1. Mai drohen. Ähnliches gilt für das Atomabkommen mit dem Iran, wo bis Mitte Mai ein Entschluss Trumps über die Fortführung von Sanktionen ansteht. In der Kontroverse über die Verteidigungsausgaben blieb Washington hart, es droht sogar neuer Ärger.

Keine konkreten Ergebnisse

Auf der Habenseite kann Bundeskanzlerin Merkel verbuchen, dass ihr Trump anders als vor einem Jahr in Washington bei dem rund dreistündigen Treffen freundlicher und respektvoller entgegentrat. Konkrete Ergebnisse blieben dennoch aus. Auch in US-Medien war der vorherrschende Eindruck der eines routinierten Arbeitsbesuches, bei dem zwar nichts schiefging, der aber zumindest auf kurze Sicht wenig verändern dürfte.

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