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Seehofer mit „Masterplan Migration“

Seehofer bei der gestrigen Konferenz. 

Seehofer bei der gestrigen Konferenz. 

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer beharrt auf „Transitzentren“.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hält trotz des Streits mit der SPD am Konzept der „Transitzentren“ fest. In seinem „Masterplan Migration“, den der CSU-Vorsitzende gestern in Berlin vorstellte, heißt es, an der deutsch-österreichischen Grenze werde ein „neues Grenzregime“ ausgestaltet, um Asylbewerber, für deren Verfahren andere EU-Länder zuständig sind, an der Einreise zu hindern. „Wir richten dafür Transit­zentren ein, aus denen die Asylbewerber direkt in die zuständigen Länder zurückgewiesen werden“, steht in dem Dokument. Seehofer hatte aus Rücksicht auf den Koalitionspartner SPD zuletzt von „Transferzentren“ an der Grenze gesprochen. Seehofer betonte, der Plan sei in seiner „Verantwortung“ entstanden und am 4. Juli fertiggestellt worden. Deshalb seien die jüngsten Absprachen innerhalb der großen Koalition nicht aufgenommen worden. Es handle sich nicht um einen „Koalitionsplan“, zumal gar nicht klar sei, welche Maßnahmen die SPD mittragen würde.