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Acht Monate Wehrdienst denkbar

Verteidigungsminister Mario Kunasek hält einen achtmonatigen Wehrdienst für denkbar.  Symbolfoto: dpa

Verteidigungsminister Mario Kunasek hält einen achtmonatigen Wehrdienst für denkbar.  Symbolfoto: dpa

Wien. Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) würde gerne den Wehrdienst wieder verlängern. Die Reduktion von acht auf sechs Monate sei eine „wahltaktische Fehlentscheidung“ des früheren Verteidigungsministers Günther Platter (ÖVP), heute Tiroler Landeshauptmann, gewesen, erklärte Kunasek im „profil“-Interview. Kunasek hatte sich bereits in der Vergangenheit für einen längeren – sieben Monate dauernden – Grundwehrdienst ausgesprochen. „Sechs Monate am Stück plus zwei Monate später wären ideal“, erklärte er nun. Die Verlängerung könnte mit „Goodies“ kombiniert werden: „So könnte ich mir vorstellen, dass der Sold für die Rekruten von aktuell 320 Euro in Richtung der Mindestsicherung steigt.“ Die ÖVP hat der Idee von Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ), den Wehrdienst von sechs auf acht Monate wieder zu verlängern, eine Absage erteilt. Eine Änderung sei nicht im Regierungsprogramm vorgesehen, betonte Wehrsprecher Michael Hammer