Brisantes Treffen in heiklen Zeiten

Angela Merkel, Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan und Emmanuel Macron trafen in Istanbul aufeinander.  Foto: AP

Angela Merkel, Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan und Emmanuel Macron trafen in Istanbul aufeinander.  Foto: AP

Ein hochrangiger Vierer-Gipfel beriet in Istanbul über den Bürgerkrieg in Syrien.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und Kreml-Chef Wladimir Putin trafen sich am Bosporus zu bilateralen Gesprächen und einer gemeinsamen Runde. Auf dem Gipfel sollte es unter anderem darum gehen, den festgefahrenen politischen Prozess wieder in Gang zu bringen. UN-Sondervermittler Staffan de Mistura wollte den Spitzenpolitikern über die aktuelle Situation in Syrien berichten. Die vier Staats- und Regierungschefs sprachen zugleich auch über andere Themen. Im Mittelpunkt des Gipfels stand insbesondere die Lage in der letzten verbliebenen großen Rebellenhochburg Idlib im Nordwesten Syriens. Dort haben Russland als Verbündeter der syrischen Regierung und die Türkei als Unterstützer der Rebellen eine entmilitarisierte Pufferzone errichtet. Sie wollen damit eine Offensive der Regierung und eine neue Massenflucht Richtung Türkei verhindern. Mit den USA und dem Iran fehlten bei dem Gipfel in Istanbul aber zwei in Syrien einflussreiche Mächte.

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