Tote bei Schüssen in Synagoge

Der Schock über die Tat sitzt tief.

Der Schock über die Tat sitzt tief.

Schock in der jüdischen Gemeinde in der US-Stadt Pittsburgh: Ein Schütze feuert in einer Synagoge Schüsse ab, mehrere Menschen sterben.

In einer Synagoge in der US-Metropole Pittsburgh sind gestern mehre Menschen erschossen worden. Eine genaue Opferzahl nannte die Polizei zunächst nicht, ein Sprecher sagte lediglich, dass unter anderem auch drei Polizisten angeschossen worden seien. Ein Verdächtiger wurde gefasst. Die Schüsse fielen im Viertel Squirrel Hill in der „Tree of Life“-Synagoge. In dem Viertel wurde daraufhin eine vorübergehende Ausgangssperre verhängt. In dem Stadtteil von Pittsburgh etwas außerhalb des Zentrums lebt ein Großteil der in der Stadt ansässigen Juden. Ob die Tat möglicherweise einen religiösen oder politischen Hintergrund hatte, äußerte sich die Polizei nicht.

US-Präsident für
schnellere Todesstrafe

Der Gouverneur von Pennsylvania, Tom Wolf, sprach von einer Tragödie. „Wir müssen beten und hoffen, dass nicht noch mehr Menschenleben verloren gehen“, betonte er. Währenddessen forderte US-Präsident Trump eine schnellere Aussprache der Todesstrafe. „Sie sollten wirklich den ultimativen Preis zahlen“, sagte Trump über Menschen, die Gläubige in Gotteshäusern erschießen. „Sie sollten nicht Jahre über Jahre darauf warten.“

<p class="caption">Die Gewaltat in Pittsburgh forderte mehrere Todesopfer und verletzte Polizisten forderte  Fotos: AP</p>

Die Gewaltat in Pittsburgh forderte mehrere Todesopfer und verletzte Polizisten forderte  Fotos: AP

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