VGT nimmt LR Gantner in die Pflicht

Schwarzach. Bereits des Öfteren hat der VGT anhand von umfangreichem Bildmaterial auf die Missstände bei den Kälbertransporten hingewiesen und aufgezeigt, dass diese nicht gesetzeskonform ablaufen. Bestätigt wurde der Vorwurf jetzt aktuell vom Tierschutzexperten Christoph Maisack. Das Land ist für den Transport der Tiere bis zum endgültigen Bestimmungsort verantwortlich. Also wird Bozen als Zielort definiert, obwohl klar ist, dass die Reise schon nach kurzer Zeit weiter geht. Dabei gelangen die Tiere in südlicher gelegene Masthallen. Den neuerlichen Bestätigungen von Rechtsexperten zum Trotz, schiebt das Land die Verantwortung weiter von sich. Es sollen also weiterhin ungebremst Vorarlberger Kälber in ein ungewisses Schicksal transportiert werden. Dazu meint Tobias Giesinger vom VGT: „Vorarlberger Rinder werden sogar bis nach Russland transportiert. Obwohl die Amtstierärzte in einem Schreiben festhalten, dass sie diese Transporte als nicht tiergerecht erachten, geht es weiter wie bisher. Weder der zuständige Landesrat noch der Landesveterinär wollen Verantwortung übernehmen, um diese Transporte endlich zu stoppen. Vom Geschäftsführer des Zuchtverbandes, welcher die Transporte organisiert, heißt es schlichtweg: ,Kein Kommentar‘“.Der VGT fordert LR Gantner dazu auf, dringend Verantwortung zu übernehmen um dieses unnötige Tierleid zu beenden.

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