Finanzen in Bregenz: Linhart schlägt Alarm

Bgm. Linhart

Bgm. Linhart

Als „sehr angespannt“ hat Bgm. Markus Linhart gestern die finanzielle Situation der Landeshauptstadt Bregenz beschrieben.

2019 wird die Stadt mit einem Minus von 8,2 Mio. Euro zwar ein wesentlich niedrigeres Netto-Defizit als 2018 (14,7 Mio. Euro) ausweisen, der Handlungsspielraum werde aber „immer enger“. Die Finanzgebarung sei „Umständen geschuldet, die wir nicht beeinflussen können“, führte er vor allem die Dotierung der Landestöpfe und die Erfordernisse der Gesellschaft ins Feld. Insbesondere die Zahlungen an den Sozial-, Spitalfonds und die Landesumlage seien von 2010 bis 2019 um 46,8 Prozent auf 20,7 Mio. Euro gestiegen. Damit liege die Landeshauptstadt 20 Prozent über dem Schnitt der anderen Vorarlberger Gemeinden, so Linhart. Hinzukomme, dass Bregenz zentralörtliche Aufgaben wahrnehme. „Wir bewegen uns an der Grenze des Machbaren“, argumentierte Linhart. „Beim landesinternen Finanzausgleich hat man den Zeitpunkt versäumt, die Weichen zurückzustellen.“

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