Genmanipulierte Babys: Untersuchung

Peking. Nach der Verkündung der weltweit ersten Geburt genmanipulierter Babys in China hat die chinesische Regierung eine „unverzügliche Untersuchung“ angeordnet. Die Nationale Gesundheitskommission teilte kürzlich in Peking mit, man prüfe, ob der Fall mit den Gesetzen zum verantwortlichen Umgang mit der Gesundheit der Menschen übereinstimme. Die Nationale Gesundheitskommission teilte kürzlich in Peking mit, man prüfe, ob der Fall mit den Gesetzen zum verantwortlichen Umgang mit der Gesundheit der Menschen übereinstimme. Der Forscher He Jiankui aus der südchinesischen Stadt Shenzhen hatte unter Wissenschaftern und Ethikern weltweit Empörung ausgelöst, als er die Geburt der ersten angeblich genmanipulierten Babys verkündete. Die an Embryonen vorgenommenen Eingriffe mit der noch jungen Methode der Genschere Crispr/Cas9 sollten die Kinder demnach resistent gegen HIV machen. Allerdings gab es keine wissenschaftliche Prüfung durch unabhängige Fachkollegen, und der Einsatz der Genschere ist mit Risiken verbunden.

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