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Asyl-Quartier: „Letzte Chance“ für Waldhäusl

Er bleibe für das Asylwesen zuständig, sagte Landeshauptfrau Johanna­ Mikl-Leitner (ÖVP) gestern nach der Sitzung der Landesregierung.

Die beiden SPÖ-Mitglieder in der niederösterreichischen Landesregierung wollen LH Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) „beim Wort nehmen“, was die „letzte Chance“ für Gottfried Waldhäusl angeht. LHStv. Franz Schnabl stellte fest, dass er beim FPÖ-Landesrat „nur wenig Hoffnung auf Besserung“ sehe. Waldhäusl sei in seinem Zuständigkeitsbereich nicht zum ersten Mal auffällig geworden, habe im Fall Drasenhofen jedoch „eine besonders kinderrechtswidrige, unverantwortliche und unmenschliche Aktion“ gesetzt. Zudem trage er nur die „hetzenden Positionen der FPÖ“ in den Regierungsalltag anstatt für das Land und seine Bürger zu arbeiten.

Zaun zum „Schutz“

Die Unterkunft für auffällige und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Drasenhofen hatte die Gemüter bewegt. Waldhäusl erklärte kürzlich, dass der viel kritisierte mobile Zaun um die Unterkunft samt Stacheldraht zum „Schutz“ der untergebrachten Jugendlichen diene.