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Schneechaos lähmt Teile Österreichs

Ein eingeschneites Auto in der Ramsau am Dachstein. In weiten Teilen Österreichs sind in den letzten Tagen erhebliche Mengen an Schnee gefallen.  Foto: APA

Ein eingeschneites Auto in der Ramsau am Dachstein. In weiten Teilen Österreichs sind in den letzten Tagen erhebliche Mengen an Schnee gefallen.  Foto: APA

Straßen sind gesperrt, Gemeinden eingeschneit, das Heer muss helfen.

Das Wetter und die Schneemassen halten Österreich weiterhin in Atem. In den österreichischen Alpen wird die Lawinengefahr immer größer. „Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen im Tagesverlauf zu“, teilte der Lawinenwarndienst gestern mit. Zudem sind rund einhundert Straßen in Österreich aktuell gesperrt. Fest sitzen die Menschen in den obersteirischen Gemeinden Pölstal und Hohentauern, die beide am Montag den Katastrophenzustand ausgerufen hatten. In Hohentauern sind derzeit rund 550 Menschen eingeschneit. Aufgrund der großen Schneemengen am niederösterreichischen Hochkar hat die Gemeinde Göstling sogar das Bundesheer um Hilfe beten müssen. Die Hochkar Alpenstraße bleibt bis auf Weiteres gesperrt, das Skigebiet wurde bereits am Montag evakuiert.

Keine Entspannung in Sicht

Die Lage bleibt angespannt: Zum zweiten Mal innerhalb von nur vier Tagen hat die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gestern die höchste Schneewarnstufe (rot) ausgegeben. Bis morgen werden an der Nordseite der Alpen verbreitet 20 bis 60 Zentimeter Neuschnee erwartet.