Neue Regeln für Asylwerber gefordert

Für VP-Klubobmann Roland Frühstück muss die Sicherheit der Mitarbeiter an erster Stelle stehen. Foto: Stiplovsek

Für VP-Klubobmann Roland Frühstück muss die Sicherheit der Mitarbeiter an erster Stelle stehen. Foto: Stiplovsek

Bregenz. Das schreckliche Verbrechen in der BH Dornbirn hat ganz Vorarlberg erschüttert. Aus Sicht von VP-Klubobmann Roland Frühstück gelte es jetzt, die Lehren aus diesem furchtbaren Verbrechen zu ziehen: „Es muss massiv hinterfragt werden, warum sich ein vor gut zehn Jahren aufgrund eines beträchtlichen Vorstrafenregisters aus Österreich abgeschobener ausländischer Staatsbürger trotz aufrechtem Aufenthaltsverbot – nach Stellen eines Asylantrags – in Österreich frei bewegen kann. Aus unserer Sicht ist es höchst problematisch, dass eine Person, die amtsbekannt ist und über die ein Aufenthaltsverbot für Österreich bzw. für den gesamten Schengen-Raum verhängt wurde, bis zum Ausgang des Asylverfahrens auf freiem Fuß belassen wird“. Es müsse im Asylverfahren einen klaren Unterschied zwischen unbescholtenen Asylwerbern geben und jenen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten und deshalb in Österreich unerwünscht sind. „Im Vordergrund muss der bestmögliche Schutz der Mitarbeiter stehen.“