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Neue Pläne für eine Ganztagsbetreuung

Künftig sollen mehr Kinder ganztägig beschäftigt werden. Foto: APA

Künftig sollen mehr Kinder ganztägig beschäftigt werden. Foto: APA

Der Ausbau der ganztägigen Schulformen soll nach dem Willen von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) auf neue Beine gestellt werden.

So sollen künftig auch Horte und Ferienbetreuung gefördert werden. Als Anreiz für die Gemeinden will sich der Bund zudem künftig an den Personalkosten beteiligen. Insgesamt sollen von 2020 bis 2022 rund 203 Mio. Euro fließen, statt für derzeit 33 soll es dann für
40 Prozent der Pflichtschüler Angebote geben. Festgeschrieben werden soll das in einer Neufassung des Bildungsinvestitionsgesetzes für die Jahre 2020 bis 2022, die noch mit den Ländern abgestimmt werden soll. Die Novelle ist für Faßmann nicht nur notwendig, weil die aktuelle 15-a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zum Ausbau der Ganztagsschulen mit dem Sommersemester 2019 ausläuft. Er ortete gestern bei einer Pressekonferenz auch „Konstruktionsfehler“ bei der bisherigen Regelung.

Vorarlberg gut aufgestellt

Ziel des neuen Gesetzes ist es laut Faßmann, an 85 Prozent der Standorte – also Schulen für Sechs- bis 14-Jährige oder Einrichtungen in unmittelbarer Nähe – künftig eine ganztägige Betreuung anbieten zu können. Derzeit gibt es vor allem in den großen Städten, im Nordburgenland und in Vorarlberg viele ganztägige Angebote.