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Toter Biker in Schlucht entdeckt

Der Mann wurde in der Rappenlochschlucht entdeckt. Er wurde seit Sonntag vermisst.

Ein seit Sonntag in Dornbirn vermisster Mountainbiker ist tot. Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde der Verstorbene bereits am frühen Montagabend entdeckt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit konnten die Rettungskräfte aber nicht zu ihm hinab steigen. Gestern Vormittag wurde die Leiche schließlich geborgen, bestätigte die Vorarlberger Landespolizei gegenüber WANN & WO.

Umfangreiche Suchaktion

Im Einsatz waren 20 Mann der Bergrettung, drei Alpinpolizisten und der Polizeihubschrauber „Libelle“. Nach den vorliegenden Erkenntnissen war der Mann mit einem E-Mountainbike in der Rappenlochschlucht unterwegs. Dabei dürfte er etwa 100 Meter vor der Ebniter Brücke mit seinem E-Bike von einem Wanderweg abgekommen sein, der die Verbindung zwischen der Amannsbruck und der Ebniter Brücke darstellt. Daraufhin stürzte der 51-Jährige offenbar rund 100 Meter in die Rappenlochschlucht. Warum genau der Verunglückte von dem Wanderweg abkam, ist derzeit noch unbekannt. Man gehe aktuell von einem Unfall aus, so die Polizei zu WANN & WO.

Grund für den Unfall
ist noch völlig unklar

Bei dem 51-Jährigen handelte es sich um einen Dornbirner. Er galt Berichten zufolge als erfahrener Mountainbiker. Am Sonntagmittag sei er demnach zu einer Radrunde in Richtung Dornbirn Kehlegg aufgebrochen. Von dieser war er am Abend allerdings nicht zurückgekehrt. Sein Neffe meldete ihn am Montagmorgen als abgängig, als er nicht zur Arbeit erschienen war. Die Polizei hatte bereits im Vorfeld des Fundes einen Unfall vermutet.