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Speicherförderungen „reine Glückssache“

Röthis. Nach 46 Sekunden war alles vorbei: So lange hatten Interessenten für einen Stromspeicher in diesem Jahr Zeit, eine Förderung zu beantragen. Scharfe Kritik übt der Vorarlberger Photovoltaik-Marktführer Hansesun. „Hunderte Vorarlberger, die einen Beitrag zur Energiewende leisten wollen, gehen leer aus“, ärgert sich Marketingleiter Andreas Müller und fügt hinzu: „Ob jemand eine Förderung erhält, ist keine Frage der Sinnhaftigkeit seines Projekts, sondern reine Glückssache.“ Müller hofft, dass das Land in diesem Jahr wieder eine eigene Förderung auflegt. Das Land Vorarlberg hatte im Vorjahr erstmals 100 Batteriespeicher mit bis zu 4000 Euro pro Anlage unterstützt.