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Amazone verteidigt Sexualunterricht

Der Verein hat sich entschieden dafür ausgesprochen, dass die Sexualpädagogik an Schulen weiter von Externen unterrichtet werden soll.

Ein Entschließungsantrag von ÖVP- und FPÖ-Nationalratsabgeordneten soll das künftig verhindern. Hintergrund sind die Negativschlagzeilen über den christlich-konservativen Verein TeenStar. „Im Zuge der Begleitung durch professionell arbeitende, externe Fachkräfte werden Jugendliche in ihrer Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gestärkt. Dies wirkt präventiv gegen (sexualisierte) Gewalt, ungewollte Teenagerschwangerschaften und sexuell übertragbare Krankheiten“, so ein bundesweit gemeinsam verfasstes Statement entsprechender Institutionen.

Breite Front gegen Papier

Neben Amazone haben das Papier auch alle weiteren in Vorarlberg tätigen Institutionen, deren sexualpädagogische Workshops vom Land Vorarlberg mitfinanzierten werden, unterzeichnet: die AIDSHilfe Vorarl-berg, das Ehe- und Familienzentrum Feldkirch (Jugend und Liebe – Wolke 6), love.li und der Verein Go West.

Nötige Anonymität

Fachpersonen mit spezifischer sexualpädagogischer Ausbildung könnten mit altersgerechten und lebensweltbezogenen Methoden und Materialien arbeiten und Fragen der Jugendlichen fundiert beantworten, argumentieren die Vereine weter. Die Workshops fändenauf Augenhöhe statt und böten ausreichend Anonymität.