Kellnerin: 20.000 Euro veruntreut?

Der Frau wird vorgeworfen, an ihrem damaligen Arbeitsplatz gut 20.000 Euro veruntreut zu haben.  Foto: VOL.AT/Eckert

Der Frau wird vorgeworfen, an ihrem damaligen Arbeitsplatz gut 20.000 Euro veruntreut zu haben.  Foto: VOL.AT/Eckert

Feldkirch. Eine frühere Kellnerin muss sich aktuell wegen der Veruntreuung von gut 20.000 Euro vor Gericht verantworten. Die Frau soll während ihrer Tätigkeit als Servicekraft immer wieder in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. So habe sie etwa immer wieder bestellte Getränke nicht eingebucht. Außerdem soll sie Gutscheine über 150 Euro sowie Wein aus dem Lager gestohlen haben, wirft ihr ihre damalige Chefin vor. Letzteren soll sie wohl auch während der Arbeitszeit getrunken haben, jedenfalls habe die Chefin wiederholt Alkoholgeruch an der Kellnerin wahrgenommen.

Wohnung ausgeräumt

Aber nicht nur im Lokal, auch in der Wohnung, die man ihr überlassen habe, soll sich die Frau bedient haben. Ihr wird vorgeworfen, unerlaubt Dinge aus der Wohnung verkauft und den Erlös einbehalten zu haben. Die Angeklagte entgegnete vor Gericht, dass sie mit der Entrümpelung der Wohnung beauftragt worden sei. Auch die übrigen Vorwürfe wies sie als unwahr zurück und zeigte sich entrüstet über die Schilderungen.

Kassenexperte erklärt

Um Licht ins Dunkel zu bringen, soll im späteren Verlauf des Prozesses auch ein Kassenexperte als Zeuge gehört werden. Er soll klären, wie Buchungen und Einnahmen möglicherweise manipuliert werden können. Erst danach soll ein Urteil fallen.