Heinz-Christian Strache zeigt sich unschuldig

Turbulente Zeiten bei der FPÖ. Heinz- Christian Strache zeigt sich unschuldig und stößt damit auf Kritik.

Nach der „Ibiza-Affäre“ waren nun anonyme Anzeigen Anlass für Untersuchungen zum Thema Casinos Austria. Am Dienstag gab es unter anderem bei Strache und Ex-FPÖ-Klubchef Johann Gudenus deshalb Hausdurchsuchungen. Die Razzien hält Heinz-Christian Strache laut Standard für einen „Akt der Willkür und des Unrechts, der fassungslos und entsetzt macht.“ Er weißt jegliche Vorwürfe von sich. Bei den NEOS und der Liste Pilz stößt dieses Verhalten allerdings auf Unverständnis. „Nach den Strache-SMS zur Bestellung der Nationalbank-Direktoren, dem Ibiza-Video und dem blauen Postenschacher bei der Casinos Austria AG hat also auch das Institut eines ehemaligen FPÖ-Abgeordneten hunderttausende Euro vom Glücksspielkonzern Novomatic bekommen“, zeigt sich NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn erbost. „Tarnvereine, verdeckte geheime Konzernspenden, Postenschacher und Parteibuchwirtschaft – Strache und Gudenus haben sich ihr Strafverfahren redlich verdient“, so Peter Pilz.

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