„Das ist die Wiedergeburt des Schaufensters“

Gestern wurde das „Schaufenster“ in der Bregenzer Jahnstraße feierlich eröffnet.  Fotos: handout/Klammer

Gestern wurde das „Schaufenster“ in der Bregenzer Jahnstraße feierlich eröffnet.  Fotos: handout/Klammer

In Bregenz (Jahnstraße 13 bis 15) eröffnete gestern mit einer Party ein neuer Ort für Austausch und Kreativität.

Das Schaufenster ein Indikator der Gesellschaft: Das ist die Aussage der Initiatoren Valentin Hämmerle und Jan Klammer. Näher betrachtet zeige es nichts anderes vor, als einen Mangelzustand. Eine leere Spalte, die gefüllt werden müsse, ehe die Befriedigung einsetzt. „Wir wollen das Instrument ‚Schaufenster‘ nutzen, um einen Erregungszustand abseits des Konventionellen zu erzeugen. Unser Zielzustand ist es, auf Mängel aufmerksam zu machen die nicht individueller Natur sind, sondern uns alle betreffen“, erklären die Initiatoren. Mit dem neuen Ort des Austauschs und der Kreativität soll ein „Schaufenster“ enstehen, dass unkommerziell kollektiv reflektiert, kritisiert und die Bedürfnisse hinterfragen lässt. Das Schaufenster präsentiert sich laut den Initiatoren Valentin und Jan selbst und benötigt dabei keine Objekte die zur Schau gestellt werden. Durch das Hinzufügen von mehreren Schaufensterschichten werde nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch der Drang nach Partizipation provoziert. Der somit neu geschaffene Raum biete Platz für Performanes, Ausstellungen, Screenings, Modeschauen, Lesungen und mehr. Ziel sei es, im Herzen von Bregenz einen Ort zur Präsentation bereit zu stellen und somit eine Plattform für junge Menschen zu bieten

<p class="caption">Initiiert wurde das Projekt von Valentin Hämmerle und Jan Klammer.</p>

Initiiert wurde das Projekt von Valentin Hämmerle und Jan Klammer.

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