Männer stürzen aus Fesselballon

Im Großwalsertal verunglückte ein Ballon bei der Landung. Die Fahrt war ein Geschenk der Rankweiler Verwaltung zum Pensionsantritt.

Wie die Polizei gestern mitteilte, hatte sich das Unglück bereits am Montagabend ereignet. Demnach war der 69-jährige Pilot aus der Schweiz bei guten Wetterbedingungen mit sechs Fahrgästen aus Österreich an Bord, zu einer Rundfahrt mit einem Heißluftballon über das Große Walsertal gestartet. Gegen 20.15 Uhr wollte er den Ballon auf einer Freifläche in Raggal landen. Die Wetterbedingungen waren zu diesem Zeitpunkt normal und ohne Auffälligkeiten oder Gefahren. Dennoch erfasste beim Landemanöver nach dem Aufsetzen des Korbes am Boden ein Luftstoß die Ballonhülle, sodass dieser wieder Auftrieb erlangte und abhob. Der Ballon wurde mit dem Korb in der Folge mehrere Meter weiter getragen, bis er das zweite Mal am Boden aufkam.

Aus dem Korb geschleudert

Durch den harten Aufprall kippte der Korb um. Dabei fielen der Pilot und ein 64-jähriger Fahrgast heraus. Anschließend hob der Ballon mit dem Korb erneut ab. Der 64-Jährige versuchte noch, sich am Korb festzuhalten, stürzte dann aber aus einer Höhe von drei bis vier Metern auf die Wiese ab. Danach setzte der Korb abermals am Boden auf und blieb schließlich stehen. Der 64-Jährige zog sich einen Armbruch zu und wurde in LKH Feldkirch eingeliefert. Besonders unglücklich: Die Fahrt war ein Geschenk für den Abgestürzten und drei weitere Mitarbeiter der Rankweiler Gemeindeverwaltung zum Pensionseintritt.

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