Sommer 2019: 122 Tote in Österreichs Alpen

Vorläufige Bilanz: Mindestens 122 Menschen sind in diesem Sommer bei Aktivitäten in den österreichischen Alpen ums Leben gekommen.

Besonders beim Wandern und Bergsteigen sind viele Menschen verunglückt. Dabei starben seit Mai diesen Jahres 61 Menschen. Auch das Wildwasserfahren und Gleitschirmfliegen seien Aktivitäten, bei denen es häufig zu Todesfällen kommt, hieß es weiter. Unterschiede zwischen den Jahren könne man meist mit dem Wetter erklären. Am Donnerstag wurde ein Mann am Dachstein vom Blitz getroffen, eine 28-jährige Wanderin rutschte in Osttirol auf einem Steig aus und stürzte rund 50 Meter in den Tod. Ebenso am Donnerstag wurde die Leiche eines 69-Jährigen am Pitztaler Gletscher gefunden, der bereits seit Mitte August abgängig war.

Übliche Größenordnung

Die Zahlen würden sich „im langjährigen Vergleich in einer durchaus üblichen Größenordnung“ bewegen, sagte eine Sprecherin.

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