Causa PFZ: „Wir denken nicht ans Aufgeben“

Sarah und Kaan könnten bald zu den letzten Kindern zählen, die das Pädagogische Förderzentrum in Feldkirch beherbergt – die Schule steht vor dem Aus. Foto: Breuß/Sams

Sarah und Kaan könnten bald zu den letzten Kindern zählen, die das Pädagogische
Förderzentrum in Feldkirch beherbergt – die Schule steht vor dem Aus. Foto: Breuß/Sams

Trotz schwieriger Vorzeichen kämpfen Johannes Stribl sowie der Elternverein weiter um den Erhalt der Feldkircher pädagogischen Einrichtung – Online-Petition knackt 1350 Stimmen.



Morgen Abend könnte ein entscheidender für die weitere Vorgehensweise bezüglich der bevorstehenden Schließung des Pädagogischen Förderzentrums in der Montfortstadt werden. In einem Brief an die Eltern, der WANN & WO vorliegt, lädt die Bildungsdirektion zu einer Informationsveranstaltung. Dir. Jäger und Maria Kolbitsch-Rieger (Schulqualitätsmanagement) von Seiten der Schule und Fachbereichsleiter Christian Kompatscher und Mag. Andreas Kappaurer von Seiten der Bildungsdirektion werden die Betroffenen über die weiteren Pläne informieren. Unermüdlich für den Verbleib kämpft indes Johannes Stribl, Vater der kleinen Sarah (8), die an Autismus leidet und seit zwei Jahren die Einrichtung besucht. 1350 Menschen (Stand gestern) unterschrieben seine Online-Petition, die sich für den Erhalt der Schule stark macht. „Inzwischen habe ich unzählige Gespräche mit Verantwortlichen, Eltern, Politikern und prominenten Unterstützern geführt. Die Signale deuten aber darauf hin, dass der Beschluss der Verantwortlichen bereits in Stein gemeißelt ist. Wir denken aber nicht ans Aufgeben und werden uns bis zur letzten Sekunde für den Verbleib stark machen. Ab sofort zählt jede Stimme, wir hoffen auf weiteren Zuspruch aus der Bevölkerung“, zeigt sich der besorgte Vater entschlossen.