Verunglückte 14-Jährige: Schadenersatz abgelehnt

Das Mädchen war beim Wandern offenbar aufgrund eines morschen Holzzaunes abgestürzt.

Vor dem Landgericht Feldkirch erging gestern der Freispruch für die Gemeinde Silbertal im Prozess um eine tödlich verunglückte, 14-jährige Wanderin. Das Mädchen war im Oktober 2016 mit seinen Eltern und seiner Schwester auf dem Erlebnisweg der Gemeinde Silbertal unterwegs. Dabei lehnte sich die Schweizerin an einen Absicherungszaun aus Holz. Der Balken des Geländers brach weg, sie stürzte 18 Meter in die Tiefe und verletzte sich tödlich. Die Familie hatte daraufhin die Gemeinde verklagt und 208.000 Euro Schadenersatz gefordert. Das Gericht hat die beiden, für die Wartung des Geländers zuständigen Gemeindearbeiter nun vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung rechtskräftig freigesprochen.