Baldauf im Jänner vor Gericht

Dominik Baldauf muss sich wegen Dopings verantworten.  Foto: NEUE/Steurer

Dominik Baldauf muss sich wegen Dopings verantworten.  Foto: NEUE/Steurer

Dem Vorarlberger Ex-Skilangläufer wird wegen Dopings der Prozess gemacht. Die Anklage lautet auf Sportbetrug.

In der Doping-Causa rund um die „Operation Aderlass“ stehen weitere Prozesstermine am Landesgericht Innsbruck fest. So müssen sich im Jänner die beiden Ex-Skilangläufer Dominik Baldauf und Johannes Dürr vor Gericht verantworten. Auch der Prozess gegen den Radprofi Georg Preidler wird noch im Jänner stattfinden. Die Verhandlung gegen Radprofi Stefan Denifl wurde von Dezember auf Februar verlegt.

Umfassend geständig

Am 14. Jänner muss sich Baldauf wegen gewerbsmäßigen schweren Sportbetrugs verantworten, sagte Gerichtssprecher Andreas Stutter gestern zur APA. Der Sulzberger soll sich umfassend geständig gezeigt haben. Baldauf wird vorgeworfen, in den Jahren zwischen 2016 bis zur Nordischen WM in Seefeld Ende Februar 2019 Blutdoping praktiziert und Wachstumshormone genommen zu haben. Einen Tag darauf, nämlich am
15. Jänner, muss Georg Preidler vor Gericht. Er wurde ebenfalls wegen gewerbsmäßigen schweren Betrugs angeklagt. Dem 29-Jährigen wird vorgeworfen, beginnend mit dem Giro d’Italia im Frühjahr 2017 bis zu seinem Dopinggeständnis regelmäßig Blutdoping praktiziert und auch Wachstumshormone genommen zu haben. Der Steirer hatte im März Selbstanzeige erstattet.

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