Donald Trump nimmt Klospülung ins Visier

Washington. Die US-Umweltschutzbehörde EPA soll sich nach den Worten von Präsident Donald Trump verstärkt mit Toilettenspülungen beschäftigen. Trump klagte am Freitag (Ortszeit) über Wasserspar-Richtlinien, die dazu führten, dass in „Waschbecken und Duschen und anderen Bestandteilen des Bades“ kaum noch Wasser aus der Leitung komme. „Man dreht den Wasserhahn auf, man bekommt kein Wasser. Sie duschen, und das Wasser tropft heraus“, so Trump. Der US-Präsident widmete sich dem Thema in großer Ausführlichkeit. „Man kann seine Hände praktisch nicht waschen, so wenig Wasser kommt aus dem Hahn. Und das Endergebnis ist, dass Sie den Hahn offenlassen und es viel länger dauert, Ihre Hände zu waschen. Sie verbrauchen am Ende dieselbe Menge Wasser.“ Daher werde nun geprüft, die Richtlinien zu lockern. In vielen Bundesstaaten gebe es so viel Wasser, „dass es herunterkommt – es heißt Regen“, sagte er unter Gelächter. Dort wüssten die Menschen gar nicht, wohin mit dem Wasser. Experten gehen indes nicht davon aus, dass es Wasser im Überfluss gibt. In einem Bericht des US-Bundesrechnungshofes heißt es, in von 40 der 50
US-Bundesstaaten werde zumindest in einigen Gegenden in den kommenden zehn Jahren Wassermangel erwartet.

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