Holzöfen: Regierung warnt vor Feinstaub

Das Land sieht im Heizen mit Holz eine gute Alternative in Sachen Klimaschutz, warnt aber vor falscher Handhabe.

Der vermehrte Einsatz des erneuerbaren Energieträgers Holz ist als Beitrag zum Klimaschutz positiv zu bewerten. Ein Nachteil dieses Energieträgers liegt allerdings in den vergleichsweise hohen Feinstaub-Emissionen. Diese sind jedoch nicht nur brennstoffbedingt, betont Umweltschutz- und Energielandesrat Johannes Rauch: „Die technische Ausstattung, die richtige Bedienung und eine ordnungsgemäße Wartung der Heizungsanlage beeinflussen den Feinstaubausstoß erheblich“.

Tipps für die Nutzung

Holzöfen weisen normalerweise höhere Emissionen (Feinstaub an erster Stelle) wie andere fossile Feuerungssystem auf. Bei korrekter Bedienung und überlegter Vorgehensweise bei Anheizen und Bedienen sowie der Brenntstoffwahl lassen sich diese Nachteile jedoch erheblich reduzieren. Dabei müssen aber mehrere Faktoren berücksichtigt werden (siehe Infobox).

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Tipps fürs richtige Heizen mit Holz

• Beim Kauf neuer Heizsysteme sollte gleichzeitig auch an die Installation eines Pufferspeichers gedacht werden.

• Die Öfen sollten nicht überdimensioniert werden.

• Gerade Schwedenöfen sollten vermieden werden und nicht in der Übergangszeit, sondern bei kalten Außentemperaturen eingesetzt werden.

• Auf Rauch- und Geruchsentwicklung aus dem Kamin muss geachtet werden, da es meist ein Zeichen falsche Bedienung oder schlechter Einstellung ist.

• Bei Stückholzöfen kein Sägemehl, Hackgut oder nasses Holz verwenden.

• Holz richtig einschlichten.

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