Stimmen – Eltern und Bildungsdirektion

Hannes Stribl, Initiative Pro PFZ Feldkirch: „Auch wenn die anfängliche Ausgangslage für uns eher aussichtslos war, konnten wir viele davon überzeugen, dass es ohne PFZ eben nicht funktionieren wird. Nie hätten wir allerdings Gehör gefunden, wenn uns nicht die mediale Unterstützung – und hier vor allem WANN & WO – zuteil geworden wäre. Im Endeffekt haben sich alle Verantwortlichen den Argumenten beugen müssen und die richtige Entscheidung für das Wohl besonders bedürftiger Kinder getroffen. Die Stilllegung des PFZ wird erst dann schlagend, wenn für jedes Feldkircher Kind ein inklusiver Schulplatz geschaffen wurde. Kinder aus Göfis oder Frastanz, die eigentlich auch zum Sonderschulsprengel gehören, finden nach der Schließung in Feldkirch leider keinen Platz mehr. Hier müssen die Gemeinden Vorkehrungen treffen.“

Hannes Stribl, Initiative Pro PFZ Feldkirch: „Auch wenn die anfängliche Ausgangslage für uns eher aussichtslos war, konnten wir viele davon überzeugen, dass es ohne PFZ eben nicht funktionieren wird. Nie hätten wir allerdings Gehör gefunden, wenn uns nicht die mediale Unterstützung – und hier vor allem WANN & WO – zuteil geworden wäre. Im Endeffekt haben sich alle Verantwortlichen den Argumenten beugen müssen und die richtige Entscheidung für das Wohl besonders bedürftiger Kinder getroffen. Die Stilllegung des PFZ wird erst dann schlagend, wenn für jedes Feldkircher Kind ein inklusiver Schulplatz geschaffen wurde. Kinder aus Göfis oder Frastanz, die eigentlich auch zum Sonderschulsprengel gehören, finden nach der Schließung in Feldkirch leider keinen Platz mehr. Hier müssen die Gemeinden Vorkehrungen treffen.“

<p>Sabrina Erne, Elternverein PFZ: „Es ist schön, wenn sich die Stadt Feldkirch klar dazu bekennt, genügend Plätze für Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf anbieten zu wollen. Für uns Eltern bleiben aber immer noch Zweifel, wenn es um die Evaluierung der Schulen von Seiten der Bildungsdirektion geht – z.B. im Falle des Polytechnikums. Wir wünschen uns vor allem Transparenz und Einblick, wenn es um das Wohl unserer Kinder geht, gerade im Sinne der zukünftigen Generationen. Ich glaube auch nicht, dass es in Zukunft weniger Kinder mit speziellen Bedürfnissen geben wird. Im Gegenteil, auch aufgrund der Integration in allen Bereichen, werden es sicher mehr. Für uns Eltern wäre der Grundsatzbeschluss von 2017 die Ideallösung gewesen. Vielleicht hat es die Stadt seither etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen, wenn es um das Thema inklusive Schulen geht.“</p>

Sabrina Erne, Elternverein PFZ: „Es ist schön, wenn sich die Stadt Feldkirch klar dazu bekennt, genügend Plätze für Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf anbieten zu wollen. Für uns Eltern bleiben aber immer noch Zweifel, wenn es um die Evaluierung der Schulen von Seiten der Bildungsdirektion geht – z.B. im Falle des Polytechnikums. Wir wünschen uns vor allem Transparenz und Einblick, wenn es um das Wohl unserer Kinder geht, gerade im Sinne der zukünftigen Generationen. Ich glaube auch nicht, dass es in Zukunft weniger Kinder mit speziellen Bedürfnissen geben wird. Im Gegenteil, auch aufgrund der Integration in allen Bereichen, werden es sicher mehr. Für uns Eltern wäre der Grundsatzbeschluss von 2017 die Ideallösung gewesen. Vielleicht hat es die Stadt seither etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen, wenn es um das Thema inklusive Schulen geht.“

<p>Christian Kompatscher, Bildungsdirektion: „Wir haben uns die Situation erneut genau angesehen. Aufgrund der Rahmenbedingungen haben wir uns entschlossen, die Empfehlung für die Anzahl der Plätze für Kinder mit sonderpädogogischem Förderbedarf im Neubau der VS Altenstadt von sechs auf zwölf aufzustocken. Gleichzeitig wird überprüft, wie die Gesamtsituation in Feldkirch aussieht. Hier gilt es, in den nächsten Jahren an einer Lösung zu arbeiten, bei der die Feldkircher Kinder unterkommen. Das heißt aber nicht, dass die Lösung in Schlins oder Rankweil vom Tisch ist. Wir haben natürlich Verständnis für die Besorgnis der Eltern, es kann auch nicht pauschal gesagt werden, dass die Einrichtung in vier Jahren geschlossen wird. Der gesamte Prozess hat aber dazu geführt, dass sowohl auf Seiten der Bildungsdirektion als auch auf Seiten der Stadt Feldkirch als Schulhalter nun mehr Klarheit herrschen sollte.“</p>

Christian Kompatscher, Bildungsdirektion: „Wir haben uns die Situation erneut genau angesehen. Aufgrund der Rahmenbedingungen haben wir uns entschlossen, die Empfehlung für die Anzahl der Plätze für Kinder mit sonderpädogogischem Förderbedarf im Neubau der VS Altenstadt von sechs auf zwölf aufzustocken. Gleichzeitig wird überprüft, wie die Gesamtsituation in Feldkirch aussieht. Hier gilt es, in den nächsten Jahren an einer Lösung zu arbeiten, bei der die Feldkircher Kinder unterkommen. Das heißt aber nicht, dass die Lösung in Schlins oder Rankweil vom Tisch ist. Wir haben natürlich Verständnis für die Besorgnis der Eltern, es kann auch nicht pauschal gesagt werden, dass die Einrichtung in vier Jahren geschlossen wird. Der gesamte Prozess hat aber dazu geführt, dass sowohl auf Seiten der Bildungsdirektion als auch auf Seiten der Stadt Feldkirch als Schulhalter nun mehr Klarheit herrschen sollte.“

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