Terrorverdacht nach Schüssen auf US-Basis

Pensacola. Der saudi-arabische Soldat, der am Freitag auf einem US-Militärstützpunkt in Florida drei Menschen erschossen hat, hat zuvor die USA mit scharfen Worten kritisiert. Er sei „gegen das Böse, und Amerika als Ganzes ist zu einer Nation des Bösen geworden“, erklärte das auf die Überwachung extremistischer Websites spezialisierten US-Unternehmen SITE gestern (Ortszeit). „Ich bin nicht gegen Euch als Amerikaner, ich hasse Euch nicht wegen Eurer Freiheiten, ich hasse Euch, weil Ihr jeden Tag Verbrechen nicht nur gegen Muslime, sondern auch gegen die Menschheit unterstützt, finanziert und begeht“, zitierte SITE den Schützen. Der Mann hatte sich zum Training auf dem Marinefliegerstützpunkt Pensacola im US-Bundesstaat Florida aufgehalten. Er eröffnete am Freitagmorgen in einem Gebäude mit Unterrichtsräumen das Feuer. Er wurde von Polizisten gestellt und erschossen. Insgesamt gab es drei Tote und acht Verletzte.

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