TBC-Verdachtsfall im Bezirk Bludenz

Insgesamt 42 Tiere reagierten positiv auf den Tuberkulin-Hauttest.  Symbolfoto: APA

Insgesamt 42 Tiere reagierten positiv auf den Tuberkulin-Hauttest.  Symbolfoto: APA

In einem landwirtschaftlichen Betrieb im Oberland haben beim Ablesen des Tuberkulin-Hauttests 11 von 31 Rindern sowie 31 von 34 Kühen reagiert.

Wie die Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Vorarlberger Landesregierung gestern mitteilte, gibt es neuerlich einen TBC-Verdachtsfall auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Bezirk Bludenz. Nach der Auswertung des Tuberkulin-Hauttests wurde der Bestand vom Amtstierarzt für den Viehverkehr gesperrt. Vorläufig werden sechs Tiere des Bestands diagnostisch getötet und Organproben zur Untersuchung an die AGES in Wien-Mödling geschickt. Abhängig von den Befunden kann es zu weiteren diagnostischen Tötungen kommen.

Rund 800 Betriebe
werden untersucht

Zuvor war im September, nach der Schlachtung einer Kuh, ein Bestand mit Tuberkulose-Verdacht ebenfalls im Bezirk Bludenz gesperrt worden. Nachfolgend mussten alle 55 Tiere getötet werden. Der aktuelle Verdachtsfall wurde im Zuge der laufenden Untersuchungen festgestellt, die jährlich im Anschluss an die Weidesaison durchgeführt werden. Dabei werden rund 800 Betriebe mit rund 9000 Stück Vieh von beauftragten Tierärzten untersucht.

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