Vulkaninsel wurde zur Todeszone erklärt

Touristen fotografieren die Eruption.

Touristen fotografieren die Eruption.

Wellington. Die Touristeninsel White Island ist nach dem Ausbruch von Neuseelands gefährlichstem Vulkan zur Todeszone geworden. Wegen der Gefahr neuer Eruptionen blieb die Pazifikinsel 50 Kilometer vor der Küste gestern komplett gesperrt. Vermutet wird, dass in der Nähe des Kraters noch die Leichen von acht Menschen liegen, die am Montag von dem Ausbruch überrascht wurden. Damit würde sich die Zahl der Todesopfer auf 13 erhöhen. Zudem wird befürchtet, dass von den 31 Verletzten nicht alle überleben. Mehrere von ihnen erlitten schwerste Verbrennungen. Die Gesundheitsbehörden beschrieben ihren Zustand als „kritisch“. Der Vulkan war seit einiger Zeit wieder verstärkt aktiv. Trotzdem fuhren immer wieder Boote mit Ausflüglern dorthin. Die neuseeländische Polizei ermittelt nun, ob sich die Todesfälle und Verletzungen nicht hätten vermeiden lassen.

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