Heuschreckenplage in Ostafrika

Addis Abeba. Der Osten Afrikas wird von der schwersten Heuschreckenplage seit 25 Jahren heimgesucht. Sie bedroht nach Behördenangaben die Nahrungsmittelversorgung in einigen der weltweit verwundbarsten Länder. Mitverantwortlich für die Plage sind unübliche Klimaverhältnisse. Die Heuschrecken sind etwa so lang wie ein Finger, und sie treten millionenweise auf. Sie vertilgen Feldfrüchte. Aus Kenia wurde in dieser Woche ein „extrem gefährlicher Anstieg“ der Heuschreckenaktivität gemeldet. Betroffen sind auch Teile von Somalia, Äthiopien, dem Sudan, Dschibuti und Eritrea.