IBK-Vorsitz im Zeichen von Bildung, Digitalisierung und Mobilität

Neben der Pädagogischen Hochschule in Feldkirch, Schloss Hofen und dem Landeskonservatorium wird auch die FH Vorarlberg ein Mitglied der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) sein.  Foto: FH Vorarlberg

Neben der Pädagogischen Hochschule in Feldkirch, Schloss Hofen und dem
Landeskonservatorium wird auch die FH Vorarlberg ein Mitglied der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) sein.  Foto: FH Vorarlberg

Mit Jahresbeginn hat Vorarlberg bereits zum fünften Mal den Vorsitz in der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) übernommen und sich für die einjährige Dauer ein intensives Arbeitsprogramm vorgenommen.

„Das wichtigste Projekt unter Vorarl-berger Vorsitz wird die Unterzeichnung der neuen Leistungsvereinbarung für die Internationale Bodensee-Hochschule sein“, so Landeshauptmann Markus Wallner. Zugleich jährt sich heuer zum 25. Mal der Beitritt Österreichs zur EU. Neben der EU-Mitgliedschaft ist die Zusammenarbeit im nahen Grenzraum für Vorarlberg von besonderer Bedeutung. Die Internationale Bodenseekonferenz bewährt sich seit fast fünf Jahrzehnten als Plattform für die Gestaltung des Miteinanders in der Region.

Wettbewerbsfaktoren
der Zukunft

Der Vorarlberger Vorsitz wird den Fokus auf zentrale Wettbewerbsfaktoren der Zukunft richten. Das sind – als Basis für Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität – vor allem beste Bildungs-, Ausbildung- und Qualifikationsangebote, Innovationsfähigkeit, Digitalisierung bzw. Industrie 4.0, effiziente Mobilität und Verkehrsnetz sowie Maßnahmen zum Klimaschutz. Das Augenmerk gilt auch der Bewahrung des intakten Gemeinwesens mit dem starken gesellschaftlichen Zusammenhalt, der die Bodenseeländer und -kantone auszeichnet.

Internationale
Bodensee-Hochschule

Wichtigstes Leuchtturmprojekt wird die Unterzeichnung der neuen Leistungsvereinbarung für die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) sein. Die IBH ist der größte hochschulartenübergreifende Verbund in Europa. 30 Hochschulen in den deutschen Ländern Baden-Württemberg und Bayern, der Ostschweiz und Liechtenstein sowie Vorarlberg kooperieren in Lehre, Forschung und Transfer in grenzüberschreitenden Entwicklungsprojekten an Lösungen für die Herausforderungen der
Region. Vorarlberger Mitglieder sind die Fachhochschule in Dornbirn, die Pädagogische Hochschule in Feldkirch, Schloss Hofen und das Landeskonservatorium. Die IBH koordiniert den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs, ermöglicht Innovationen in der Lehre und unterstützt gemeinsame Angebote der Hochschulservices. Im Fokus gemeinsamer Projekte stehen technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen, regionale Wertschöpfung und Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit der Region.