2019-nCoV: „Unzulänglichkeiten und Defizite“

Chinas Führung hat gestern „Unzulänglichkeiten und Defizite“ in der Reaktion auf den Ausbruch der neuartigen Lungenkrankheit ­eingeräumt.

Nach einem Treffen unter Vorsitz von Staats- und Parteichef Xi Jinping ließ das Politbüro nach Angaben des Staatsfernsehens von gestern mitteilen: „Wir müssen die Erfahrungen zusammenfassen und Lehren daraus ziehen.“ Das nationale Krisenmanagement müsse verbessert werden. Das Gesundheitssystem solle auf den Prüfstand kommen – und „Mängel“ müssten beseitigt werden. Über Nacht stieg die Zahl der bestätigten Infektionen und Todesfälle durch das Coronavirus in China erneut sprunghaft. Wie die chinesische Gesundheitsbehörde mitteilte, gab es bis gestern 20.438 bestätigte Erkrankungen – 3225 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der Todesopfer stieg demnach um 64 auf 425. Es war erneut der bisher stärkste Anstieg der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus und der Todesfälle innerhalb eines Tages. Weltweit sind rund 200 Infektionen in rund zwei Dutzend Ländern bestätigt.

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