Eurofighter: Airbus gesteht Zuwendungen

Ein Eurofighter der ÖsterreichischenLuftwaffe.  Symbolfoto: APA

Ein Eurofighter der Österreichischen
Luftwaffe.  Symbolfoto: APA

Einem Bericht zufolge seien rund 55 Millionen Euro geflossen oder angeboten worden.

Der Flugzeugbauer Airbus hat laut einem „profil“-Medienbericht zugegeben, „politische Zuwendungen“ im Rahmen des Eurofighter-Geschäfts mit Österreich getätigt zu haben. Wie das Magazin gestern berichtete, geht dies aus der Vereinbarung hervor, die Airbus nach Korruptionsvorwürfen Ende Jänner mit Behörden in Frank-reich, Großbritannien und den USA geschlossen hatte. Airbus hat sich dabei zu Strafzahlungen in Höhe von 3,6 Milliarden Euro verpflichtet. Laut „profil“, dem Gerichtsunterlagen aus den USA vorliegen sollen, hat der Luftfahrtkonzern beziehungsweise „seine Verkäufer“ für den Eurofighter-Verkauf an Österreich rund 55 Millionen Euro an politischen Zuwendungen, Honoraren oder Provisionen „bezahlt, angeboten oder zu zahlen akzeptiert“, Geld sei an 14 Einzelpersonen, Berater oder Organisationen geflossen.

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