Millionen für die Ausbildung

Landesrat Marco Tittler.  Foto: Lerch

Landesrat Marco Tittler.  Foto: Lerch

Um zeitgemäße Lehr- und Lernbedingungen sicherzustellen, investiert Vorarlberg auch heuer massiv in die Bildungs­infrastruktur.

Für den im März beginnenden Zu- und Ausbau der Landesberufsschule (LBS) Dornbirn 2 hat die Landesregierung nun der Vergabe von weiteren Aufträgen in Gesamthöhe von rund drei Millionen Euro zugestimmt, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Marco Tittler. „Die Ausbildungsqualität unseres Fachkräfte-Nachwuchses ist entscheidend, um den Standort Vorarlberg konkurrenzfähig zu halten“, sind sich beide einig. In die acht heimischen Berufsschulen fließen Jahr für Jahr enorme Beträge, gut 12,3 Millionen Euro (ohne Lehrendenpersonalaufwand) sind allein 2020 reserviert. „Die Lehrlingsausbildung in Vorarl­berg soll ein Erfolgsmodell bleiben“, begründet Landeshauptmann Wallner den beachtlichen Mitteleinsatz. Ein großer Teil – etwa 2,5 Millionen Euro – ist für den umfassenden Zu- und Ausbau der LBS Dornbirn 2 vorgesehen. Die prognostizierten Errichtungskosten (inkl. Index) liegen bei insgesamt rund 11,6 Millionen Euro. Mit Blick auf die hohen Ausgaben würden die Landesberufsschulen Vorarlbergs nicht zufällig in puncto Ausstattung, technisches Niveau und Ausbildungsqualität national wie auch international als Vorzeigeeinrichtungen gelten, ergänzt Bildungsreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink.

„Lehrstoffvermittlung
auf der Höhe der Zeit“

Zusammen mit den engagierten Lehrbetrieben sind es die Landesberufsschulen, die an vorderster Linie zum großen Erfolg der Dualen Ausbildung in Vorarlberg beitragen. „Dabei ist allen Seiten klar, dass eine gute Verzahnung von betrieblicher und schulischer Ausbildung wichtig ist und die Vermittlung des Lehrstoffs auf der Höhe der Zeit erfolgen muss“, so Wallner und Tittler. Dazu müssten Vorarlbergs angehende Fachkräfte in den Schulen beste Rahmenbedingungen vorfinden.